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Seifenblasen

23. Juli

Seifenblasen

Lies 1. Petrus 5,5-11

»Ich hoffe, dass ich eines Tages gut genug sein werde, um an einem Profi-Basketballspiel teilzunehmen«, sagte Fabian, als sie von der Sporthalle wegfuhren. »Ich würde lieber vor dem Spiel singen wollen«, erklärte seine Schwester Christy. »Ich wette, Basketballspieler haben mehr Fans als Sänger«, gab Fabian schlagfertig zurück. »Außerdem, wenn du gut genug bist, dann wirst du es bis ganz nach oben schaffen.«

Während des gesamten Heimweges debattierten die Kinder die Frage, ob Sänger oder Sportler beliebter und berühmter wären. »Warum ist es denn so wichtig, berühmt zu sein?«, fragte ihr Vater, als er auf ihre Einfahrt bog. »Weil dich dann jeder mag und darüber spricht, wie gut du bist«, antwortete Fabian. »Und weil dann jeder deinen Namen kennt und keiner sagen wird: >Christy Wer?<«, fügte seine Schwester hinzu und sprang aus dem Wagen.

Im Garten war Mutter gerade dabei, Seifenblasen für die zweijährige Diana zu pusten. Was für einen Spaß hatten die anderen, als sie Dianas verblüfften Gesichtsausdruck sahen, wenn sie eine Blase auf ihre Händchen bekam, nur um dann festzustellen, dass sie ganz und gar wieder verschwunden war.

»Diese Seifenblasen schillern in einer attraktiven Schönheit, wenn sie unberührt vor einem herumtanzen«, meinte Vater. »Selbst wenn es dir gelingt, eine zu fangen, und du sie kurz auf deiner Handfläche behältst, zerplatzt die Blase schlagartig. Berühmtheit ist genauso. Die Bewunderung, die ein berühmter Mensch erhält, sieht gut aus, aber die wenigen Menschen, die es bis zum Ruhm schaffen, bemerken häufig, dass ihre Berühmtheit nur für eine kurze Dauer ist, und – puff! Es ist vorbei – und irgendein anderer ist der Star.«

Nickend sagte Mutter: »Natürlich sollt ihr euch anstrengen, das Beste aus euch herauszuholen, aber ihr solltet es in der Weise tun, dass Gott durch euer Leben verherrlicht wird – nicht in der Weise, dass ihr den Applaus der Menschen bekommt.« »Diese Art zu leben wird euch vielleicht nie die Anerkennung der Menschen bringen«, fügte Vater hinzu, »aber der Herr wird euch im Himmel Ehre und Belohnungen schenken, die niemals dahinschwinden werden.«

Wie steht es mit dir?

Möchtest du berühmt sein, wenn du groß bist? Das Lob der Menschen hält selten lange an. Sei als Kind Gottes entschieden, dein ganzes Leben zu Gottes Ehre zu verbringen und ihn zu verherrlichen. Am Richterstuhl Christi wirst du dann eine ewige Belohnung erhalten und von Gott selbst gelobt werden.

Merke

»Was ihr auch tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen, da ihr wisst, dass ihr vom Herrn als Vergeltung das Erbe empfangen werdet.« Kolosser 3,23-24

Ehre Gott, nicht dich selbst!

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