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Schalte auf einen anderen Kanal!

29. Oktober

Schalte auf einen anderen Kanal!

Lies Philipper 4,6-9

Birgit spielte mit ihrem Essen auf dem Teller herum. »Ich habe so viele Dinge in meinem Kopf, dass ich nicht essen kann«, seufzte sie. »Letzte Nacht habe ich auch nicht sehr gut geschlafen.«

»Was für Dinge denn?«, wollte Mutter wissen. »Du weißt schon, dass Vati sich von dir scheiden lassen will, um eine andere zu heiraten«, antwortete Birgit. »Und dass Vati gerichtlich versucht, die Erziehungsberechtigung für mich zu bekommen. Ich will nicht bei ihm wohnen.« Tränen quollen aus ihren Augen.

»Nun, du trägst keine Schuld an den Dingen, die passiert sind, und du kannst nichts tun, um daran etwas zu ändern«, erklärte Mutter. »Aber du kannst etwas tun, um inneren Frieden zu bekommen.« Mutter legte ihre Gabel beiseite und stand auf. »Komm‘ mit mir!«

Mutter führte Birgit ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher ein. Sie forderte Birgit auf, sich hinzusetzen. »Warum sehen wir uns das an?«, fragte Birgit nach einer Weile. »Du siehst dir sonst nie diese Sendungen an, weil dich die schlechten Worte und Handlungen aufregen.« »Du hast Recht«, stimmte Mutter zu. »Was meinst du, sollte ich mir ansehen, um mich gut zu fühlen?« »Du könntest auf den christlichen Kanal umschalten«, meinte Birgit, und Mutter tat es.

Birgit schaute ihre Mutter argwöhnisch an. »Hat das irgendetwas mit mir zu tun?« »Ja, das hat es«, antwortete Mutter. »Ich möchte, dass du erkennst, dass auch du auf einen anderen Kanal schalten kannst. Du musst nicht ständig den Dingen zuhören, die dich quälen. Die Bibel sagt, dass wir vollkommenen Frieden haben werden, wenn wir unsere Gedanken auf Gott ausrichten und ihm vertrauen. Wenn du immer nur an deine Schwierigkeiten denkst, dann bedrückt dich das und schlägt dich nieder. Du musst in deinen Gedanken >auf einen anderen Kanal schalten<.«

»Du meinst, ich sollte damit aufhören, an all die schlechten Dinge zu denken, und stattdessen an Gott denken?«, meinte Birgit leise. Mutter nickte: »Erzähle dem Herrn zuerst von deinen Problemen. Sage ihm, dass du ihm glaubst und darauf vertraust, dass er deine Bedürfnisse stillt. Dann fang an, ihn für all das Gute zu preisen, das er schon für dich getan hat. Du kannst ihm nicht einfach danken und ihn preisen und dich gleichzeitig sorgen.«

Wie steht es mit dir?

Erlaubst du deinen Problemen, dich davon abzuhalten, fröhlich zu sein? Schalte auf ein anderes Programm! Wende dich von deinen Schwierigkeiten ab und fang an, über Gott nachzudenken. Es ist nicht einfach und es ist etwas, woran du dein ganzes Leben lang arbeiten wirst. Aber es funktioniert immer. Wenn du deine Gedanken auf den Herrn ausrichtest, wirst du Frieden haben.

Merke

»Bewährten Sinn bewahrst du (Gott) in Frieden, in Frieden, weil er auf dich vertraut.« Jesaja 26,3

Denke über Gott nach, nicht über deine Probleme!

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