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Laura findet einen Weg

30. Januar

Laura findet einen Weg

Lies Sprüche 4,20-27

Als Laura in Frau Wagners Bastelgeschäft herumschmökerte, fiel ihr ein Stickkasten ins Auge, auf dem ein Teddybär abgebildet war, der zwei Luftballons hielt. Unter dem Teddybär war der Name eines Babys und sein Geburtsdatum eingestickt. Dieses Sticktuch wäre ein schönes Geschenk für Tante Melissas neues Baby, dachte Laura, und es sieht auch recht einfach aus. Sie schaute auf und sah Frau Wagner neben sich.

»Hallo, Laura«, sagte Frau Wagner heiter. »Ich sehe, du hast etwas gefunden, das dir gefällt.«

»Ja«, antwortete Laura. »Dieses Sticktuch wäre ein tolles Geschenk für das neue Baby meiner Tante.«

»Nun«, meinte Frau Wagner, »dieser Kasten enthält alles, was du brauchst – Stoff, Stickgarn, Nadeln und eine Arbeitsanweisung. Alles was du sonst noch benötigst, sind Geschicklichkeit und Geduld.«

»Geduld könnte das Problem werden«, meinte Laura seufzend. »Ich werde scheinbar nie mit einer Sache fertig.«

Lächelnd sagte Frau Wagner: »Laura, in Sprüche 4, Vers 26 steht: >Gib acht auf die Bahn deines Fußes und alle deine Wege seien geordnet.< Ich habe mir diesen Vers vor langer Zeit gemerkt und ich zitiere ihn immer noch häufig. Er erinnert mich daran, dass ich die Dinge, die ich tun will, sorgfältig planen soll und dann merke ich, dass es meistens richtig wird. Ich denke, dass dies auch für dich ein guter Merkvers wäre.«

Laura dachte darüber nach. Ein Plan – das war genau das, was sie brauchte, um das Sticktuch fertig zu stellen! Sie beschloss, den Kasten zu kaufen. Während sie nach Hause ging, bat sie den Herrn Jesus, ihr zu helfen, einen Plan zu machen und ihn auszuführen.

Am nächsten Tag blätterte Laura durch eine alte Zeitschrift und stieß auf das Bild eines lächelnden Babys. Auf einmal hatte sie eine Idee. Schnell schnitt sie das Bild aus und klebte es mit einem Klebestreifen an den Spiegel über ihrer Kommode. Jedes Mal, wenn sie jetzt in ihren Spiegel schaute, würde sie das Bild des lächelnden Babys sehen. Dies würde sie ermahnen, weiter an der Stickerei zu arbeiten, anstatt Zeit zu verschwenden.

Es funktionierte. »Ich habe nicht aufgegeben, Herr«, betete Laura, als das Tuch fertig war. »Ich habe einen Plan gemacht und ihn ausgeführt. Danke, dass du mir geholfen hast, diesen Weg zu finden.«

Wie steht es mit dir?

Ist es für dich ein Problem, Dinge zu beenden? Plane sorgfältig und bitte Gott, dir zu helfen! Du wirst überrascht sein, wie viel du dann erledigen kannst.

Merke

»Gib acht auf die Bahn deines Fußes und alle deine Wege seien geordnet.« Sprüche 4,26

Arbeite fleißig und sei geduldig!

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