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Ein neuer Freund

5. April

Ein neuer Freund

Lies 1. Johannes 5,11-13.20

Kevin hörte höflich zu, während seine ältere Nachbarin weiter plauderte. »Ich weiß ganz einfach, dass du und mein Enkel Alexander euch mögen würdet«, sagte Frau Kramer. »Er läuft wirklich gern Rollschuh. Und ich glaube, ich habe dir doch auch erzählt, dass er Fußball spielt?« Kevin nickte. »Und dass er eine Fußballkartensammlung hat«, ergänzte er. Fröhlich nickend ging Frau Kramer weiter.

Kevin wandte sich seiner Mutter zu und meinte: »Ich weiß gar nicht, wie oft Frau Kramer mir von ihrem Enkel erzählt hat. Ich glaube, ich weiß fast alles, was es über ihn zu wissen gibt. Er scheint ein netter Kerl zu sein, aber um dir die Wahrheit zu sagen, ich bin es Leid, immer nur von ihm zu hören. Ich wünschte, sie würde ihn mir vorstellen.«

Am nächsten Samstag geschah es! Es klingelte an der Haustür und Frau Kramer stand da mit einem Jungen, der etwa so alt war wie Kevin. »Hallo, Kevin«, sagte Frau Kramer. »Das ist mein Enkel Alexander.« Sie lächelte Alexander zu. »Und das ist Kevin.« Alexander war für eine Woche bei seiner Großmutter zu Besuch, daher spielten die Jungen oft miteinander. Sie hatten beide viel Spaß.

»Ich bin froh, dass Frau Kramer uns ihren Enkel endlich vorgestellt hat«, sagte Kevin eines Tages zu seinen Eltern. »Seit langem wusste ich alles über ihn, aber jetzt erst kenne ich ihn wirklich.« Vater nickte. »Du kannst ‚etwas über jemanden wissen‘ oder du kannst ‚jemanden kennen‘. So sind zwei Ausdrücke in ihrer Bedeutung ähnlich und doch meinen sie etwas ganz anderes, nicht wahr?«, erklärte er.

»Mit Jesus ist es genauso. Einige Menschen wissen alles über ihn, sie kennen ihn jedoch nicht persönlich.« »Daran muss ich immer in dieser Jahreszeit denken«, fügte Mutter hinzu. »Viele Menschen haben die Ostergeschichte immer wieder gehört. Aber alles über Jesus zu wissen ist nicht genug, es ist ebenso sinnlos wie etwas ‚über Alexander zu wissen‘.« Nickend meinte Kevin: »Das wurde allmählich wirklich langweilig. Ihn persönlich zu kennen, ist doch viel besser. Ich bin froh, dass ich beide kenne: Alexander und Jesus!«

Wie steht es mit dir?

Hast du immer wieder gehört, wie Jesus als Baby auf die Erde kam oder wie er am Kreuz starb, um uns zu retten? Ist es nicht langweilig, dieselben Geschichten immer wieder zu hören? Das kommt vielleicht daher, weil du nur etwas über ihn weißt. Nimm ihn heute als deinen Erretter und Freund an und fange an, ihn kennen zu lernen.

Merke

»Denn ich weiß, wem ich geglaubt habe.« 2. Timotheus 1,12

Lerne Jesus als Freund kennen!

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