Home   Bibelpiloten   Eine gute Frage

Eine gute Frage

Der Glaube an Jesus Christus ist nicht immer ganz einfach und manchmal stellt sich einem die ein oder andere Frage. Wir haben auf dieser Seite viele häufig gestellte Fragen zusammengetragen und hoffen, dass wir damit auch deine Fragen beantworten können. Wenn du noch weitere Fragen hast, dann melde dich doch einfach bei uns. Wir möchten dir gerne weiterhelfen.


 Woher kommt diese Welt?

In der Schule wirst du irgendwann lernen, dass die Welt durch Zufall über einen langen Zeitraum aus dem Nichts entstanden sei. Diese Lehre wird auch „Evolutionstheorie” genannt. Die Bibel gibt uns eine andere Information. Was sagt die Bibel dazu?
Die Bibel macht deutlich, dass Gott der Schöpfer ist, der alles geschaffen hat. Ebenso, wie es für die Entwicklung und den Bau einer komplizierten Maschine einen „klugen Kopf“ geben muss, war auch für Erde, Mensch, Tiere und Pflanzen ein genialer Denker nötig. In sechs Tagen schuf Gott das gesamte Universum – der Mensch wurde am sechsten Schöpfungstag gemacht.

Bibelstellen dazu: 1. Mose 1 Verse 1-31

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war formlos und leer. Finsternis lag über der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über dem wogenden Wasser. Da sprach Gott: “Es werde Licht!” Und das Licht entstand. Gott sah es an: Es war gut. Da trennte Gott das Licht von der Finsternis. Das Licht nannte er “Tag” und die Finsternis “Nacht”. Es wurde Abend und wieder Morgen – ein Tag. Dann sprach Gott: “Im Wasser soll eine Wölbung entstehen, eine Trennung zwischen den Wassermassen!” So geschah es auch. Gott machte die Wölbung und trennte die Wassermassen unterhalb der Wölbung von denen darüber. Die Wölbung nannte Gott “Himmel”. Es wurde Abend und wieder Morgen – zweiter Tag. Dann sprach Gott: “Die Wassermassen unter dem Himmel sollen sich an einer Stelle sammeln. Das Land soll zum Vorschein kommen.” So geschah es. Und Gott nannte das trockene Land “Erde”. Die Ansammlung der Wasser aber nannte er “Meer”. Gott sah alles an: Es war gut. Dann sprach Gott: “Die Erde lasse Gras hervorsprießen. Pflanzen und Bäume jeder Art sollen wachsen und Samen und samenhaltige Früchte tragen.” So geschah es. Die Erde brachte frisches Grün hervor, alle Sorten samentragender Pflanzen und jede Art von Bäumen mit samenhaltigen Früchten. Gott sah es an: Es war gut. Es wurde Abend und wieder Morgen – dritter Tag. Dann sprach Gott: “An der Wölbung des Himmels sollen Lichter erscheinen. Sie sollen Tag und Nacht voneinander trennen, und als leuchtende Zeichen sollen sie die Zeiten bestimmen: Tage, Feste und Jahre. Außerdem sollen sie als Lichter am Himmelsgewölbe die Erde beleuchten.” So geschah es. Gott machte die beiden großen Lichter: das größere, das den Tag regiert, und das kleinere für die Nacht; und dazu die Sterne. Er setzte sie an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde leuchten. Sie sollten den Tag und die Nacht regieren und Licht und Finsternis voneinander trennen. Gott sah es an: Es war gut. Es wurde Abend und wieder Morgen – vierter Tag. Dann sprach Gott: “Im Wasser soll es von Lebewesen aller Art wimmeln und am Himmel sollen Vögel fliegen!” Da schuf Gott die großen Seeungeheuer und Wesen aller Art, von denen die Wasser wimmeln, dazu alle Arten von geflügelten Tieren. Gott sah es an. Es war gut. Da segnete Gott seine Geschöpfe: “Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt das Wasser in den Meeren! Und auch ihr Vögel, vermehrt euch auf der Erde!” Es wurde Abend und wieder Morgen – fünfter Tag. Dann sprach Gott: “Die Erde soll alle Arten von Lebewesen hervorbringen: Herdenvieh und wilde Tiere und alles, was kriecht!” So geschah es. Gott machte alle Arten von wilden Tieren, von Herdenvieh und von allem, was sich auf der Erde regt. Gott sah es an: Es war gut. Dann sprach Gott: “Lasst uns Menschen machen, zum Abbild von uns, uns ähnlich. Sie sollen über die Fische im Meer herrschen, über die Vögel am Himmel und über die Landtiere, über die ganze Erde und alles, was auf ihr kriecht!” Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bild, als sein Ebenbild schuf er ihn. Er schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie: “Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die Erde und macht sie euch untertan! Herrscht über die Fische im Meer, über die Vögel am Himmel und über alle Tiere, die auf der Erde leben!” Gott sagte: “Zur Nahrung gebe ich euch alle samentragenden Pflanzen und alle samenhaltigen Früchte von Bäumen – überall auf der Erde. Allen Landtieren, allen Vögeln und allen Lebewesen, die auf dem Boden kriechen, gebe ich Gras und Blätter zur Nahrung.” So geschah es. Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und wieder Morgen – sechster Tag.

1. Mose 2 Vers 7

Da formte Jahwe, Gott, den Menschen. Er nahm lose Erde vom Ackerboden und hauchte Lebensatem in sein Gesicht. So wurde der Mensch ein lebendes Wesen.

 Wer ist der Mensch?

Der Mensch unterscheidet sich grundsätzlich von allen anderen Geschöpfen – er allein hat Intelligenz und einen freien Willen. Er kann frei entscheiden, was er tut – zum Beispiel, ob er Gott Glauben schenkt oder nicht. Eine solche Entscheidung führte zum Sündenfall.

Bibelstellen dazu: 1. Mose 2 Verse 15-25

Jahwe, Gott, brachte also den Menschen in den Garten Eden, damit er diesen bearbeite und beschütze, und wies ihn an: „Von allen Bäumen im Garten darfst du nach Belieben essen, nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, musst du sterben.“ Dann sagte Jahwe, Gott: „Es ist nicht gut, dass der Mensch so allein ist. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm genau entspricht.“ Jahwe, Gott, hatte nämlich alle Landtiere und Vögel aus dem Erdboden gebildet und zu dem Menschen gebracht, um zu sehen, wie er sie nennen würde. Genau so sollten all die Lebewesen dann heißen. So hatte der Mensch dem Herdenvieh, den Vögeln und allen Landtieren Namen gegeben. Aber für sich selbst fand er nichts, was ihm als Hilfe entsprochen hätte. Da ließ Jahwe, Gott, einen Tiefschlaf über den Menschen kommen. Er nahm die eine seiner Seiten und verschloss deren Stelle mit Fleisch. Aus der Seite baute er eine Frau und brachte sie zum Menschen. Da rief der Mensch: „Diesmal ist sie es! Sie ist genau wie ich, und sie gehört zu mir, sie ist ein Stück von mir!“ Aus diesem Grund verlässt ein Mann seinen Vater und seine Mutter, verbindet sich mit seiner Frau und wird völlig eins mit ihr. Der Mann und seine Frau waren nackt, aber sie schämten sich nicht voreinander.

 Was geschah beim Sündenfall?

Die ersten Menschen – Adam und Eva – lebten im Garten Eden. Dort hatten sie alle erdenklichen Freiheiten. Lediglich eine Einschränkung bestand: Gott hatte den „Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“ in die Mitte des Gartens gepflanzt. Davon sollte der Mensch nicht essen.

Bibelstellen dazu: 1. Mose 2 Verse 8-9

Nun hatte Jahwe, Gott, im Osten, in Eden, einen Garten angelegt. Dorthin versetzte er den von ihm gebildeten Menschen. Aus dem Erdboden hatte er verschiedenartige Bäume wachsen lassen. Sie sahen prachtvoll aus und trugen wohlschmeckende Früchte. Mitten im Garten stand der Baum des Lebens und der Baum, der Gut und Böse erkennen ließ.

1. Mose 2 Verse 15-17

Jahwe, Gott, brachte also den Menschen in den Garten Eden, damit er diesen bearbeite und beschütze, und wies ihn an: „Von allen Bäumen im Garten darfst du nach Belieben essen, nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, musst du sterben.“

 Was taten Adam und Eva?

Im Garten Eden war noch jemand anderes: Satan, der Feind Gottes. Sein Ziel war es, die Menschen zum Ungehorsam gegen Gottes Bestimmungen zu verleiten. Er schaffte es, indem er Eva mit falschen Versprechungen dazu verführte, die Frucht des Baumes zu essen. Diesen Ungehorsam nennt die Bibel „Sünde“.

Bibelstellen dazu: 1. Mose 3 Verse 1-6

Die Schlange war listiger als all die anderen Tiere, die Jahwe, Gott, gemacht hatte. Sie fragte die Frau: „Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?“ „Natürlich essen wir von den Früchten“, entgegnete die Frau, „nur von den Früchten des Baumes in der Mitte des Gartens hat Gott gesagt: ‚Davon dürft ihr nicht essen – sie nicht einmal berühren – sonst müsst ihr sterben.'“ „Sterben?“, widersprach die Schlange, „sterben werdet ihr nicht. Aber Gott weiß genau, dass euch die Augen aufgehen, wenn ihr davon esst. Ihr werdet wissen, was Gut und Böse ist, und werdet sein wie Gott.“ Als die Frau nun sah, wie gut von dem Baum zu essen wäre, was für eine Augenweide er war und wie viel Einsicht er versprach, da nahm sie eine Frucht und aß. Sie gab auch ihrem Mann davon, der neben ihr stand. Auch er aß.

 Was ist Sünde?

Seit dieser Zeit gibt es die Sünde in unserer Welt. Die Bibel bezeichnet schon das Leben eines Menschen ohne Gott als Sünde. Die Bibel macht deutlich, dass seit dem Sündenfall jeder Mensch als Sünder geboren wird – Sünde „vererbt“ sich an jeden Menschen weiter.

Bibelstellen dazu: Römer 3 Vers 23

denn alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.

 

Römer 5 Vers 12

Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und mit der Sünde der Tod. Und auf diese Weise ist der Tod zu allen Menschen hingekommen. Deswegen hat auch jeder gesündigt.

 Was bewirkt Sünde?

Weil Gott ohne Sünde ist (die Bibel sagt, Gott ist „heilig“), kann niemand mit Sünde zu Gott kommen. Sünde trennt von Gott – das nennt die Bibel „Tod“. Durch den Zustand der Sünde im Leben des Menschen kommen die vielen schlechten Dinge in die Welt: Lüge, Diebstahl, Ehebruch, Krieg, Streit …
Da Gott Sünde bestrafen muss (mit ewiger Trennung von ihm), besteht die Frage, ob es eine Möglichkeit zur Rettung geben kann.

Bibelstellen dazu: 1. Mose 3 Verse 7-24

Da gingen beiden die Augen auf. Sie merkten auf einmal, dass sie nackt waren. Deshalb machten sie sich Lendenschurze aus zusammengehefteten Feigenblättern. Am Abend, als es kühler wurde, hörten sie Gott durch den Garten gehen. Da versteckten sich der Mann und seine Frau vor Gott zwischen den Bäumen. Doch Jahwe, Gott, rief den Menschen: „Wo bist du?“ Der antwortete: „Ich hörte dich durch den Garten gehen und bekam Angst, weil ich nackt bin. Deshalb habe ich mich versteckt.“ „Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?“, fragte Gott. „Hast du etwa von dem verbotenen Baum gegessen?“ Der Mensch erwiderte: „Die Frau, die du mir zur Seite gestellt hast, gab mir etwas davon; da habe ich gegessen.“ „Was hast du da getan?“, fragte Jahwe, Gott, die Frau. „Die Schlange hat mich verführt“, entgegnete sie. Da sagte Jahwe, Gott, zur Schlange: „Weil du das getan hast, sei verflucht vor allem Herdenvieh und vor all den wilden Tieren! Kriech auf dem Bauch und friss den Staub dein Leben lang! Ich stelle Feindschaft zwischen dich und die Frau, deinem Nachwuchs und ihrem. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihm die Ferse zerbeißen.“ Zur Frau sprach er: Ich mache dir viele Beschwerden und lasse deine Schwangerschaften zahlreich sein. Mit Schmerzen wirst du Kinder gebären. Deinem Mann wirst du befehlen wollen, doch er wird über dich herrschen.“ Zu Adam sagte er: „Weil du auf deine Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, obwohl ich dir das ausdrücklich verboten habe, vernimm das Folgende: ‚Wegen dir sei der Acker verflucht! Um dich von ihm zu ernähren, musst du dich lebenslang mühen. Dornen und Disteln werden dort wachsen, doch du bist angewiesen auf die Frucht. Mit Schweiß wirst du dein Brot verdienen, bis du zurückkehrst zur Erde, von der du genommen bist. Denn Staub bist du, und zu Staub wirst du werden.'“ Adam gab seiner Frau den Namen Eva, Leben, denn sie sollte die Mutter aller lebenden Menschen werden. Dann bekleidete Jahwe, Gott, Adam und seine Frau mit Gewändern aus Fell und sagte: „Nun ist der Mensch wie einer von uns geworden. Er erkennt Gut und Böse. Auf keinen Fall darf er jetzt auch noch vom Baum des Lebens essen, um ewig zu leben.“ Deshalb schickte Jahwe, Gott, ihn aus dem Garten Eden hinaus. Er sollte den Ackerboden bearbeiten, von dem er genommen war. So vertrieb er den Menschen. Östlich vom Garten Eden stellte er Cherubim auf, Engelwesen mit Flammenschwertern, die den Weg zum Baum des Lebens bewachen.

Römer 6 Vers 23

Denn der Erlös, der aus der Sünde kommt, ist der Tod; das Gnadengeschenk Gottes aber ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn.

 Gibt es eine Rettung?

Gott möchte nicht, dass Menschen ohne ihn leben müssen – weder jetzt noch später. Deshalb hat er einen Ausweg zur Rettung geschaffen.

Bibelstellen dazu: 2. Petrus 3 Vers 9

Der Herr verzögert seine Zusage nicht, wie manche das meinen. Im Gegenteil: Er hat Geduld mit euch, denn er will nicht, dass irgendjemand zugrunde geht, sondern dass alle Gelegenheit haben, zu ihm umzukehren.

 Wie kann Gott retten?

So, wie nur jemand die Schulden eines anderen bezahlen kann, wenn er selbst schuldlos ist, kann auch nur ein sündloser Mensch die Strafe für Sünde auf sich nehmen. Da jedoch alle Menschen Sünder sind, ist niemand in der Lage, die Strafe auf sich zu nehmen.

Bibelstellen dazu: Römer 3 Vers 23

denn alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.

 

1. Petrus 2 Vers 22

Er hat keine Sünde begangen und kein unwahres Wort ist je über seine Lippen gekommen.

 Warum wurde Gottes Sohn Mensch?

Kein Mensch kann andere von der Sünde befreien. Deshalb sandte Gott seinen Sohn Jesus Christus als Mensch auf die Erde. Er war als Einziger ohne Sünde. Am Kreuz von Golgatha nahm er dann die Strafe Gottes für Sünde (= Tod) auf sich. Er nahm die Sünde von uns Menschen weg und hat damit Gottes Forderung erfüllt.

Bibelstellen dazu: 1. Petrus 2 Verse 22-24

Er hat keine Sünde begangen und kein unwahres Wort ist je über seine Lippen gekommen. Er wurde beleidigt und schimpfte nicht zurück, er litt und drohte nicht mit Vergeltung, sondern überließ seine Sache dem, der gerecht richtet. In seinem Körper hat er unsere Sünden auf das Holz hinaufgetragen, damit wir – für die Sünden gestorben – nun so leben, wie es vor Gott recht ist. Durch seine Striemen seid ihr heil geworden.

 Ist damit jeder gerettet?

Nein! Wie man ein Geschenk annehmen und auspacken muss, um es nutzen zu können, muss auch das Rettungsangebot Gottes persönlich angenommen werden.

 Wie kann ich Gottes Rettung annehmen?

Zunächst musst du glauben, was die Bibel über Gott, Jesus und die Erlösung sagt. Wenn du dem Herrn Jesus Christus Glauben schenkst, wirst du erkennen, dass du so, wie du bist (als Sünder), nicht zu ihm kommen kannst. Du brauchst Vergebung deiner Schuld – darum kannst du ihn bitten (das nennt die Bibel “Buße tun”). Dann haben wir das Versprechen Gottes: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt.“ (1. Johannes 1 Vers 9) Diese Dinge können wir Gott im Gebet sagen. Eigentlich recht einfach, oder?

Bibelstellen dazu: Apostelgeschichte 3 Vers 19

So ändert nun eure Einstellung und kehrt zu ihm um, damit der Herr eure Schuld auslöscht und die Zeit der Erholung anbrechen lässt;

Apostelgeschichte 16 Vers 31

Sie sagten: „Glaube an Jesus, den Herrn! Dann wirst du gerettet und deine ganze Familie mit dir.“

 Wie kann ich das Gott sagen?

Zu Gott kann man ganz einfach reden. Wenn du sein Rettungsangebot annehmen möchtest, kannst du ihm zum Beispiel Folgendes sagen:

„Herr, Jesus, ich habe erkannt, dass ich gesündigt habe. Es tut mir Leid, dass ich bisher mein Leben ohne dich geführt habe. Bitte vergib mir meine Schuld. Danke, dass du auch für mich am Kreuz gestorben bist. Ich möchte gern mein Leben unter deine Herrschaft stellen und dir nachfolgen. Bitte hilf mir dabei. Amen.“

 Und wenn ich das getan habe?

Wenn du so oder ähnlich zu Jesus Christus gebetet hast und das ernst meinst, darfst du wissen, dass du von Gott gerettet wurdest – du bist ein Kind Gottes geworden.
Notiere dir hier das Datum deiner Entscheidung für Jesus Christus: ______________

Bibelstellen dazu: Johannes 1 Vers 12

Doch allen, die ihn aufnahmen, die an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.

 Was passiert bei meiner Entscheidung, Christ zu werden?

Jeder Mensch, der Christ wird, erlebt eine „neue Geburt“ – er wird ein Kind Gottes. Als Bestätigung dafür sendet Gott den Heiligen Geist in unser Herz – das geschieht ganz automatisch und ist nicht unbedingt mit irgendwelchen besonderen Gefühlen verbunden. Der Heilige Geist hilft uns, als Christ zu leben und Gottes Wort – die Bibel – zu verstehen. Eine tolle Sache!

Bibelstellen dazu: Johannes 3 Vers 3

„Ich versichere dir“, erwiderte Jesus, „wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht einmal sehen.“

1. Petrus 1 Vers 3

Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! In seinem großen Erbarmen hat er uns wiedergeboren und uns mit einer lebendigen Hoffnung erfüllt. Sie gründet sich darauf, dass Jesus Christus von den Toten auferstanden ist

Johannes 14 Verse 16-17 und 26

Und ich werde den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle einen anderen Beistand gibt, der für immer bei euch bleibt. Das ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht bekommen kann, weil sie ihn nicht sieht und ihn nicht kennt. Aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
Aber der Beistand, den der Vater in meinem Namen senden wird, der Heilige Geist, wird euch alles Weitere lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Johannes 16 Vers 13

Wenn dann jedoch der Geist der Wahrheit gekommen ist, wird er euch zum vollen Verständnis der Wahrheit führen. Denn er wird nicht seine eigenen Anschauungen vertreten, sondern euch nur sagen, was er gehört hat, und euch verkündigen, was die Zukunft bringt.

Römer 8 Verse 14-16

Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, sind Kinder Gottes. Der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch ja nicht wieder zu Sklaven, dass ihr wie früher in Furcht leben müsstet. Nein, ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Kindern Gottes macht, den Geist, in dem wir „Abba!“, Vater, zu Gott sagen. So macht sein Geist uns im Innersten gewiss, dass wir Kinder Gottes sind.

 Wie kann ich als Christ leben?

Die Bibel nennt den Zeitpunkt der Errettung „Wiedergeburt“. Wie ein neugeborenes Kind muss auch ein Wiedergeborener bestimmte Dinge beachten. Gut merken kannst du dir die wichtigsten Dinge am Buchstaben „G“:

  • Gottes Wort – lies die Bibel!
  • Gebet – rede mit Gott!
  • Gemeinschaft – triff dich mit Christen!
  • Gehorsam – lebe so, dass es Gott erfreut!

 Warum in der Bibel lesen?

Weil die Bibel Gottes Wort ist, zeigt sie einem Christen das, was Gott möchte. In ihr lernen wir, wie Gott ist und welche Pläne er für unser Leben und diese Welt hat. Das kennen zu lernen, ist für ein Kind Gottes sehr wichtig.

Bibelstellen dazu: Psalm 119 Verse 11, 105 und 162

Dein Wort prägte ich tief in mir ein, weil ich nicht gegen dich sündigen will.

Dein Wort ist eine Leuchte vor meinem Fuß und ein Licht auf meinem Weg.

Mit jubelnder Freude erfüllt mich dein Wort, als hätte ich große Beute gemacht. 

 Wer hat die Bibel geschrieben?

Gut 40 verschiedene Menschen haben an der Bibel mitgeschrieben. Das waren unterschiedlichste Leute: Handwerker, Könige und Generäle, Priester, Propheten und Schriftgelehrte. Doch bei allen Schreibern war eine Sache gleich: Gott selbst sorgte dafür, wer was aufgeschrieben hat. Und er sorgte dafür, dass über einen langen Zeitraum die Bibel mehr und mehr zusammengestellt wurde.

Bibelstellen dazu: 2. Timotheus 3 Verse 14-17

Du aber bleib bei dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist! Du weißt ja, wer deine Lehrer waren, und bist von frühester Kindheit an mit den heiligen Schriften vertraut, die dir die Weisheit vermitteln können, die zur Rettung nötig ist – zur Rettung durch den Glauben an Jesus Christus. Die ganze Schrift ist von Gottes Geist gegeben und von ihm erfüllt. Ihr Nutzen ist entsprechend: Sie lehrt uns die Wahrheit zu erkennen, überführt uns von Sünde, bringt uns auf den richtigen Weg und erzieht uns zu einem Leben, wie es Gott gefällt. Mit der Schrift ist der Mensch, der Gott gehört und ihm dient, allen seinen Aufgaben gewachsen und zu jedem guten Werk gerüstet.

 In welchem Zeitraum wurde die Bibel geschrieben?

Über 1600 Jahre vergingen, bis die Bibel vollständig war – während dieser Zeit wachte Gott darüber, dass die Schriften erhalten blieben und überliefert wurden.

 Wie kann ich nun die Bibel lesen?

Es ist wichtig, die Bibel regelmäßig zu lesen – das ist wie eine regelmäßige Mahlzeit. Doch genau wie man nicht alles durcheinander isst, sollte man die Bibel mit System lesen.

 Wie finde ich mich in der Bibel zurecht?

Die Bibel besteht aus zwei großen Teilen: Das “Alte Testament” und das “Neue Testament”. Insgesamt ist sie eigentlich mehr eine Bibliothek, da es 66 einzelne Bücher sind, die gemeinsam die Bibel bilden. Jedes Buch besteht wiederum aus einzelnen Kapiteln, die ihrerseits in Verse unterteilt sind. Wenn du also eine Stellenangabe findest, bedeutet sie Folgendes:

Johannes     3,        16
Buch         Kapitel     Vers

Um ein Buch innerhalb der Bibel zu finden, hilft dir das Inhaltsverzeichnis. Bitte Gott,
dass er dir hilft, sein Wort zu lesen und zu verstehen.

 Was ist beten?

Bestimmt hast du schon öfter telefoniert, vielleicht hast du sogar ein eigenes Handy.
Beten hat in vielem Ähnlichkeit mit dem Telefonieren: Auf der einen Seite Gott – auf der anderen Seite du. Das Gute ist nun, dass das Gespräch mit Gott kein Geld kostet
und du nie ein Besetztzeichen hören wirst (auch keinen Anrufbeantworter). Zu Gott kannst du jederzeit, an jedem Ort und zu jeder Gelegenheit reden.

 Worüber kann ich mit Gott reden?

Grundsätzlich kannst du Gott alles sagen! Dazu gehört zunächst einmal dein Dank für alles Gute, was du erlebt hast. Aber du kannst Gott auch deine Bitten nennen – deine Wünsche, Bitten für andere Menschen und dergleichen. Gott freut sich darüber, wenn wir uns an ihn wenden.

 Wie oft soll ich mit Gott reden?

Wenn du einen guten Freund hast, wirst du so oft es geht mit ihm zusammen sein. Deshalb sollten wir auch zu möglichst vielen Gelegenheiten Kontakt zu Gott aufnehmen. Fang jeden Tag mit Gebet an und beende ihn auch mit einem Gespräch mit Gott.

 Wie soll ich zu Gott reden?

Gott ist nicht dein Kumpel – deshalb sollte man auch nicht kumpelhaft zu ihm reden. Er ist dein Schöpfer und der Mächtigste überhaupt. Deshalb sollten wir Gott so begegnen, wie es sich gehört. Dazu brauchst du keine altmodische Sprache verwenden – rede so, wie du es sonst auch tust, doch denke dabei daran, wen du vor dir hast.

 Zusammen mit anderen Christen?

Hast du schon mal ein Lagerfeuer gemacht? Was passiert, wenn du aus einem Feuer einen glühenden Stock nimmst und ihn allein liegen lässt? Richtig: Er wird nach kurzer Zeit verlöschen, während er gemeinsam mit den anderen im Feuer noch lange gebrannt hätte. Genauso ist es mit den Christen – allein ist es sehr schwierig, als Christ zu leben. Gott möchte, dass Christen oft zusammen sind, sich gegenseitig helfen, in der Bibel lesen, beten … Das nennt die Bibel “Gemeinschaft” haben.

Bibelstellen dazu: Apostelgeschichte 2 Verse 42, 44 und 46

Sie hielten beharrlich an der Lehre der Apostel fest, an der geschwisterlichen Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den gemeinsamen Gebeten.

Alle Gläubig gewordenen aber bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam.

Tag für Tag kamen sie einmütig im Tempel zusammen, und in ihren Häusern brachen sie das Brot und trafen sich mit jubelnder Freude und redlichem Herzen zu gemeinsamen Mahlzeiten.

 Wie war das am Anfang?

Zu Beginn der Christenheit trafen sich die Gläubigen in ihren Häusern – erst täglich, später zu bestimmten Zeiten. Der Sonntag spielte dabei von Beginn an eine zentrale Rolle. Man traf sich zum Beten, Bibellesen, um Predigten zu hören und das “Mahl des Herrn” (Abendmahl) zu feiern.

Bibelstellen dazu: Apostelgeschichte 2 Vers 46

Tag für Tag kamen sie einmütig im Tempel zusammen, und in ihren Häusern brachen sie das Brot und trafen sich mit jubelnder Freude und redlichem Herzen zu gemeinsamen Mahlzeiten.

Apostelgeschichte 20 Vers 7

Am letzten Abend – es war Sonntag, der erste Tag der Woche – kamen wir zum Mahl des Herrn zusammen. Paulus, der am nächsten Tag weiterreisen wollte, sprach zu den Versammelten. Und weil sie noch so viele Fragen hatten, blieb er bis Mitternacht.

 Und heute?

Auch heute gibt es eine große Menge christlicher Gemeinden, in denen man sich als Christen trifft. Wichtig ist, dass jeder Christ sich fest zu einer Gemeinde zählt, die sich nach Gottes Grundsätzen versammeln möchte. Deshalb ist es gut, wenn du über Jungschar, Kinderstunde oder Kindergottesdienst hinaus auch die anderen Gemeindestunden besuchst. Dort lernst du mehr aus der Bibel und bist regelmäßig mit anderen Christen zusammen. Das ist wichtig – denke an das Beispiel mit dem Lagerfeuer.

 Was ist das Ziel eines Christen?

Die Bibel sagt, dass es für jeden Menschen nach seinem Leben auf der Erde weitergeht – dabei gibt es jedoch zwei Möglichkeiten, wie das sein wird:

  1. Jeder Mensch, der sich nicht durch Jesus Christus retten lässt, muss seine Ewigkeit (= Zeit nach dem irdischen Leben) getrennt von Gott verbringen (= Hölle).
  2. Jeder aber, der das Geschenk der Rettung annimmt, wird zuGott kommen (= Himmel).

 Wie ist es im Himmel?

Die Bibel beschreibt an einigen Stellen, wie es im Himmel sein wird – du kannst es in den angegebenen Bibeltexten nachlesen. Es wird absolut nichts Schlechtes und Böses mehr dort geben und deshalb auch keine Not, Krankheit und Tränen. Und das Wichtigste und Schönste überhaupt ist dann, dass wir für alle Zeit mit dem Herrn Jesus zusammen sein werden!

Bibelstellen dazu: Offenbarung 21 Verse 3-6

Und vom Thron her hörte ich eine laute Stimme rufen: „Jetzt ist Gottes Wohnung bei den Menschen. Unter ihnen wird er wohnen und sie werden alle sein Volk sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein. Jede Träne wird er von ihren Augen wischen. Es wird keinen Tod mehr geben und auch keine Traurigkeit, keine Klage, keinen Schmerz. Was früher war, ist für immer vorbei.“ „Seht, ich mache alles ganz neu!“, sagte der, der auf dem Thron saß, und wandte sich dann zu mir: „Schreib diese Worte auf! Sie sind wahr und zuverlässig.“ Und er fuhr fort: „Nun ist alles erfüllt. Ich bin das Alpha und das Omega, der Ursprung und das Ziel. Wer Durst hat, dem werde ich umsonst zu trinken geben: Wasser aus der Quelle des Lebens.

Offenbarung 21 Verse 22-27

Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Der Herr selbst ist ihr Tempel, der allmächtige Gott und das Lamm. Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, damit es hell in ihr wird. Ihr Licht ist das Lamm, und die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie. Die Völker der Erde werden in ihrem Licht leben, und ihre Könige werden kommen und ihren Reichtum in die Stadt tragen. Ihre Tore werden den ganzen Tag offen stehen, ja noch mehr: Weil es dort keine Nacht gibt, werden sie immer offen sein. Die herrlichsten Schätze und Kostbarkeiten der Völker werden in die Stadt gebracht. In diese Stadt wird nie etwas Unreines kommen. Wer immer wieder tut, was Gott verabscheut, wer vom Lügen bestimmt ist, wird niemals dort hineinkommen, sondern nur der, der im Lebensbuch des Lammes eingetragen ist.

Offenbarung 22 Verse 1-5

Der Engel zeigte mir auch einen kristallklaren Strom, der aus dem Thron hervorkam, der Gott und dem Lamm gehört. Es war der Strom mit dem Wasser des Lebens, der in der Mitte der Hauptstraße durch die Stadt floss. An seinen beiden Ufern wuchs der Baum des Lebens, der zwölfmal im Jahr Früchte trägt, jeden Monat einmal, und dessen Blätter zur Gesundheit der Völker dienen. Dort wird es nichts mehr geben, was unter dem Fluch Gottes steht. Der Thron von Gott und dem Lamm wird in der Stadt sein und ihre Bewohner werden ihm dienen und Anbetung bringen. Sie werden sein Gesicht sehen und seinen Namen an ihren Stirnen tragen. Dann wird es keine Nacht mehr geben, sodass man keine Beleuchtung mehr braucht, nicht einmal das Sonnenlicht. Denn Gott, der Herr, wird über ihnen leuchten. Und sie werden wie Könige in Ewigkeit herrschen.

 Wann wird das sein?

Es gibt zwei Möglichkeiten, wann Kinder Gottes in den Himmel kommen werden:

  1. Alle Menschen, die als Christen sterben, werden direkt bei Gott sein und
  2. alle Christen, die noch leben, wenn der Herr Jesus wiederkommen wird, um sie in den Himmel zu holen (die Bibel nennt das „Entrückung“). Das ist der Augenblick, auf den alle Kinder Gottes warten.

Bibelstellen dazu: Lukas 23 Verse 39-43

Einer der beiden Verbrecher höhnte: „Bist du nun der Messias oder nicht? Dann hilf dir selbst und auch uns!“ Doch der andere fuhr ihn an: „Nimmst du Gott immer noch nicht ernst? Du bist doch genauso zum Tod verurteilt wie er, aber du bist es mit Recht! Wir beide bekommen den Lohn für das, was wir getan haben, aber der da hat nichts Unrechtes getan.“ Dann sagte er: „Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft antrittst!“ Jesus erwiderte ihm: „Ich versichere dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“

1. Thessalonicher 4 Verse 16-17

Denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen. Ein Kommando wird gerufen und die Stimme eines Engelfürsten und der Schall der Posaune Gottes werden zu hören sein. Dann werden zuerst die Menschen auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind. Danach werden wir, die noch am Leben sind, mit ihnen zusammen in Wolken fortgerissen werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft. Und dann werden wir für immer bei ihm sein.

 Geht im Leben eines Christen immer alles gut?

Bevor diese Frage beantwortet wird, sollte eines deutlich werden: Mit allem, was im Leben eines Christen geschieht, hat Gott ein gutes Ziel! Es gibt auch im Leben von Christen manche Probleme – ja, manche Probleme fangen als Christ überhaupt erst an (z. B. kann es passieren, dass „Freunde“ nichts mehr von dir wissen wollen; in manchen Ländern werden Christen verfolgt …). Krankheiten, Sorgen, Nöte – auch Kinder Gottes erleben das. Aber: Christen dürfen wissen, dass Gott alles in seiner Hand hält. Manchmal fällt es vielleicht schwer, das zu verstehen, doch es stimmt!

Bibelstellen dazu: Römer 8 Vers 28

Wir wissen aber, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt. Das sind ja die Menschen, die er nach seinem freien Entschluss berufen hat.

 Kann man als Christ noch sündigen?

Wenn ein Mensch Christ wird, ändert sich manches im Leben, doch leider ist es nach wie vor möglich, zu sündigen. Zwar bekommt man als Christ neues Leben von Gott, doch der „alte Mensch“ (so nennt das die Bibel) existiert nach wie vor. Das ist der „Kampf“, den der Christ führt. Aber jetzt haben wir die Möglichkeit der Vergebung: Die Bitte an Jesus Christus um Vergebung reinigt uns von unserer Schuld. Das macht wieder froh.

Bibelstellen dazu: 2. Korinther 5 Vers 17

Wenn daher jemand „in Christus“ ist, ist er eine neue Schöpfung: Was er früher war, ist vergangen, etwas Neues ist entstanden.

Römer 7 Verse 18-19

Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meiner Natur, nichts Gutes wohnt. Es fehlt mir nicht am Wollen, aber ich bringe es nicht fertig, das Gute zu tun. Ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern das Böse, das ich nicht will.

1. Johannes 1 Vers 9

Doch wenn wir unsere Sünden bekennen, zeigt Gott sich treu und gerecht: Er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.

 Wie kann das anders werden?

Der Kampf zwischen Alt und Neu besteht jeden Tag. Du darfst Gott bitten, dir dabei zu helfen. Je mehr du dich mit ihm und seinem Wort beschäftigst, Gemeinschaft mit anderen Christen suchst und betest, desto besser wird dir der Kampf gelingen.

 Was muss ich als Christ noch beachten?

Mit dem Zeitpunkt deiner Wiedergeburt beginnt ein neues Leben. Manches wird sich ändern und du hast ein neues Ziel. Außerdem soll nun Jesus Christus dein Leben regieren – er sagt jetzt, wo es langgeht (er ist der Herr); sein Wille ist nun maßgebend für dein Leben.

 Was ist der Wille Jesu?

Der letzte Wunsch Jesu war es, dass er seinen Jüngern Folgendes sagte:

„Ihr werdet meine Zeugen sein …“

Damit ist gemeint, dass der Herr Jesus von den Christen erwartet, dass sie andere Menschen für ihn gewinnen sollen. Das Rettungsangebot gilt allen.

Bibelstellen dazu: Apostelgeschichte 1 Vers 8

Wenn aber der Heilige Geist auf euch gekommen ist, werdet ihr Kraft empfangen und als meine Zeugen auftreten: in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und bis in den letzten Winkel der Welt.“

 Wie kann das geschehen?

Du hast eine Menge Möglichkeiten, andere Menschen für Jesus Christus zu gewinnen. Zunächst ist es wichtig, dass du ein Leben führst, an dem andere merken, dass Jesus Christus dein Herr ist. Das wird manchen zum Nachdenken und Fragen bringen. Dadurch ergeben sich gute Gelegenheiten, anderen das Rettungsangebot der Bibel zu zeigen. Gute Gelegenheiten, z. B. mit Freunden über den Herrn Jesus zu reden, solltest du nutzen. Sage ihnen, dass sie Jesus so viel wert sind, dass er auch für sie gestorben ist. Denke dabei daran, dass jeder Mensch ohne Jesus für immer verloren ist. Diese Tatsache sollte Antrieb genug sein, ihnen das Angebot der Rettung vorzustellen. Überlege, wer in deinem Bekanntenkreis noch kein Christ ist,
und wen du für Jesus gewinnen möchtest. Vielleicht sind es Eltern, Geschwister,
Schulfreunde, Nachbarn …
Bete dafür, dass Gott ihre Herzen vorbereitet und dir gute Gelegenheiten für Gespräche schenkt.